Geldspritze für das Studium gefällig? – 6 Möglichkeiten wie du dein Studium finanzieren kannst

So ein Studium kostet einiges an Geld. Bestimmt hast du dir auch schon einmal die Frage gestellt, wie du Studium, Unterkunft und Freizeit bezahlen kannst. Einige Möglichkeiten zur Studienfinanzierung stellen wir dir heute vor!

Work hard, play hard – mit einem Nebenjob

Wer studieren will, muss einiges an Geld zahlen. Zum Glück gibt es viele Finanzierungsmöglichkeiten (Bild: Michael Longmire via Unsplash)

Denkst du über deine Studienfinanzierung nach, darf er nicht fehlen – der Nebenjob! Bei der Wahl des Nebenjobs steht dir eine breite Auswahl zur Verfügung: neben den Klassikern im Einzelhandel oder in der Gastronomie zu arbeiten, kannst du dir auch freiberuflich Geld dazu verdienen. Hast du erst einmal ein paar Semester hinter dir, stehen dir außerdem Anstellungen an der Hochschule als studentische Hilfskraft oder als Werkstudent*in in einem Unternehmen offen.

Das Wichtigste dabei ist, dass du als Vollzeitstudent*in nicht mehr als 20 Stunden die Wochen arbeitest, da du sonst deinen Studierendenstatus bei der Krankenversicherung verlierst, was dich dann wiederum mehr Geld kostet.

Finanzielle Unterstützung vom Staat – BaföG

Einer der bekanntesten Möglichkeiten ein Studium in Deutschland zu finanzieren ist das BaföG (Abkürzung bei der ersten Nennung bitte ausschreiben bzw. hier in Klammer). Beim BaföG bekommst du monatlich einen Geldbetrag vom Staat, um deine Ausbildung, in diesem Fall das Studium, zu finanzieren. Ob und wie viel du von der finanziellen Spritze erhältst ist abhängig davon, wie viel Geld deine Eltern verdienen. So soll auch jungen Erwachsenen aus Familien mit weniger Geld ermöglicht werden zu studieren. Dabei kannst du aktuell (Juni 2021) bis zu 861 Euro im Monat erhalten. Leider wird dir das Geld aber nicht geschenkt: du musst die Hälfte des Geldes, was du bekommst, später in Raten zurückzahlen. Zum Glück gibt es aber auch die Höchstgrenze von 10.000 Euro, die du maximal rückzahlen musst.

Außerdem: Wenn du nicht mehr als 450 Euro im Monat verdienst, kannst du auch neben dem BaföG noch zusätzlich Geld dazu verdienen. Verdienst du mehr als das, wird dir das vom BaföG angerechnet und du bekommst weniger Geld.

Das Duales Studium als Rundum-Paket

Studium, Praxiserfahrung UND dein erstes Geld verdienen, alles in einem mit einem dualen Studium! Bei einem dualen Studium wechseln sich Theorie- und Praxisphasen ab, wodurch du nicht nur einen akademischen Abschluss erlangst, sondern auch erste Erfahrungen in deinem Zielberuf sammeln kannst. Da du für die Praxisphasen bei einem Unternehmen angestellt bist, erhältst du schon während deines Studiums Geld, welches du natürlich für deine Studienausgaben nutzen kannst!

Das duale Studium ist eines von verschiedenen Studienmodellen. Wenn du auch mehr über die anderen Modelle erfahren möchtest, schau gerne mal bei unserem letzten Blogbeitrag zum Thema Studien- und Fächermodelle an!

Mit einem Stipendium das Studium finanzieren

Stipendien geben dir die Möglichkeit, dein Studium zu finanzieren, ohne, dass du Geld zurückzahlen musst. Die sind aber nur was für Streber? Das muss nicht sein! Es gibt viele verschiedene Arten von Stipendien und noch mehr Organisationen, die diese anbieten. Dabei geht es nicht immer um den perfekten Notendurchschnitt, sondern auch um dein soziales Engagement, deine Persönlichkeit und um deine finanzielle Situation. Insgesamt ist es schwer ein Stipendium zu erhalten, dieses bietet dir dann aber auch oft mehr als nur die monetäre Förderung. Je nach Stipendium hast du beispielsweise auch die Möglichkeit an Workshops oder besonderen Veranstaltungen teilzunehmen.

Neugierig, was es alles für Stipendien gibt? Schau doch mal beim Stipendienlotsen vorbei. Auf der Seite kannst du genau angeben, wofür du ein Stipendium suchst und die Suchmaschine zeigt dir dann die Stipendien an, die für dich in Frage kommen könnten.

Die unkonventionelle Finanzierung – der Studienkredit

Eine weitere Möglichkeit das Studium zu finanzieren ist die Aufnahme eines Studienkredits. Auch hier erhältst du monatlich eine gewisse Summe an Geld. Anders als beim BaföG, ist der Kredit allerdings nicht abhängig von dem Einkommen von dir oder deinen Eltern. Aber auch hier musst du das geliehene Geld zurückzahlen – plus Zinsen. Das heißt du musst deinem Kreditanbieter mehr Geld zurückzahlen, als du zu Beginn erhältst. Überlege dir deswegen gut, ob ein Kredit das Richtige für dich ist.

Auch deine Familie kann dir dabei helfen, die richtige Studienfinanzierung für dich zu finden. (Bild: Mentatdgt via Pexels)

Rede nochmal mit deinen Eltern

Auch wenn du davon ausgehst, dass dich deine Eltern beim Studium nicht finanziell unterstützen können oder möchten, ist es dennoch sinnvoll, wenn du dich nochmal mit ihnen zusammensetzt und über deine Studienpläne redest. So könnt ihr gemeinsam überlegen, welche Finanzierungsart am besten für dich funktioniert. Und wer weiß: Vielleicht können deine Eltern doch unerwartet einen kleinen Betrag zu deinem Studium beisteuern.

Du möchtest weiter zu Themen rund ums Studieren in der Rhein-Neckar Region informiert werden? Schau doch mal auf unserem Instagram Account (@entdeckedeinstudium) vorbei. Dort posten wir wöchentlich die aktuellsten Veranstaltungen verschiedener Universitäten und Hochschulen, damit du nichts mehr verpasst!

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